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Tools wollen gepflegt werden!

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Um möglichst lange Freude an hochwertigen Tools zu haben, ist es ratsam, diese entsprechend zu pflegen.
Mit zunehmender Zeit der Nutzung haben vor allem Scheren die Tendenz, schwergängiger zu werden. Denn selbst wenn man sie nach Gebrauch abwischt, ist es nahezu unvermeidlich, dass sich Ablagerungen bilden, die nicht nur die Optik stören sondern auch den Gebrauch teilweise einschränken.

 

Diese lästigen Ablagerungen gilt es nun zu entfernen, um bei der Arbeit am Aquarium wieder eine leichtgängige Schere verwenden zu können. Hierzu verwendet man entweder "Spezialwerkzeug" oder sogenannte Nagelpolierer, wie Frauen sie manchmal verwenden. Ich habe mich in diesem Fall für erstere Variante entschieden.

 

 

 

So können Scheren nach einiger Zeit der Nutzung aussehen:

Schere vor der Behandlung mit RostansatzSchere vor der Behandlung mit Belägen an der Schneide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Die "Behandlung" beginnt:

Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man beginnt mit der pinken Seite des Polierers (solche aus der Nagelpflege sind ggf. entsprechend beschriftet). Diese führt man nun mit ein wenig Druck unter erst kreisenden Bewegungen über die verschmutzen bzw. angerosteten Stellen. Im Bereich der Schneiden sollten abschließend noch Schleifbewegungen in eine Richtung ausgeführt werden, etwa in einem Winkel von 45° zur Schneide. Dies wird solange durchgeführt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Wichtig: Es ist dringend darauf zu achten, nur soviel Material wie unbedingt notwendig abzutragen, andernfalls könnte die Prozedur (bei mehrmaliger Anwendung) Schäden an der Schere verursachen! Besonders im Bereich der Schneiden ist Vorsicht geboten.

 

Nach dem ersten Durchgang sieht das Ergebnis dann etwa so aus:

Nach der ersten Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der grobe Schmutz bzw. die Rostpartikel sind nun weitgehend entfernt. Anschließend fährt man mit der weißen Seite (oder der ggf. vorhandenen Beschriftung folgend) fort und verfeinert das Ergebnis, bis dieses etwa so aussieht:

Nach der zweiten Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den behandelten Flächen nun den sprichwörtlichen letzten Schliff zu verpassen, verwendet man abschließend die graue Seite des Polierers. Man behandelt die ehemals verschmutzen oder angerosteten Stellen solange, bis sich wieder eine sehr ebenmäßige Fläche ergibt, ohne störende Erhebungen oder Vertiefungen.

Das Ergebnis sieht dann etwa wie folgt aus:

Nach der dritten und somit letzten Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier die wieder Instand gesetzten Stellen im Detail:

Detail - nach der letzten BehandlungDetail - nach der letzten Behandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schere ist nun wieder leichtgängig wie am ersten Tag und macht die Beckenpflege -je nach Zustand vor der Behandlung- deutlich leichter.

 

 

>Hier< kann über den Artikel diskutiert werden.

 

 

 

Text und Bilder von Marcel Dykierek.