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Ein Artikel von Georg W. Just, mit freundlicher Unterstützung von Diego Sandoval aus Murcia, Spanien.
Nano, was heißt das eigentlich? In allen Bereichen der Aquaristik sind Nano-Aquarien "voll in Mode" und die Becken, besetzt mit Garnelen, Mini-Fischen, Meerwasser usw., werden zum kleinen "Designelement" auf dem Schreib- oder Nachttisch.
Nano ist abgeleitet aus von dem griechischen "nannos" bzw. dem lateinischen "nanus" und bedeutet einfach nur „Zwerg“. Als Teil einer Maßeinheit, z.B. nm = Nanometer, bedeutet es den milliardsten Teil (10 hoch -9), in unserem Beispiel also ein milliardstel eines Meters bzw. das millionstel eines Millimeters. Schwer vorstellbar.
Doch was bedeutet Nano nun in der Aquaristik - wie klein ist denn nun hier wirklich Nano? Wie klein, ist wiklich klein? 54l? 20l? 10l? Auf die Schnelle wird das so wohl keiner direkt beantworten können oder wollen.
Doch viel kleiner, als es Diego Sandoval schafft, geht es wohl kaum noch. Hier gibt es eine große Auswahl seiner "kleinen Werke" zu sehen:
El Bosque Inundado (the flooded forest) - 14cm x 7cm x 5cm - 0,35 Liter
 
Suspiro - 23cm x 9cm x 10cm - knapp 2 Liter

El Cuco - 12cm x 6cm x 6cm - ca. 0,4l

Slieve Bloom Wood - ca 0,8l
 
El Morron - 15cm x 10cm x 10cm - 1,5l

Oasis - 5 Liter

El Pie Del Pataban - 23cm x 9cm x 10cm

Eruptionis Viridis - 5 liters

La Rambla - 23cm x 9cm x 10cm

Penultimo - 20cm x 8cm x 7cm

La Linde - 10cm x 10cm x 8cm - 0,8l

La fraga - 5 liters

El Verdico - 10cm x 7cm x 7cm - 0,7l
Caminoverde - 14cm x 7cm x 5cm
Las Herrerias - 14cm x 7cm x 5cm
14cm x 7cm x 5cm

Acuiberus - 16cm x 10cm x 10cm
El Sencillo - 10cm x 10cm x 8cm
10cm x 10cm x 8cm

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Es geht also wirklich klein. Nano könnte man auch dazu sagen... Die meißten Scapes sind mit unbestimmten, teils selbst gesammelten Moosen besetzt, haben keinerlei CO2 Versorgung und werden nur mit ganz wenig Flüssigdünger gedüngt. Auch auf Tierbesatz, der größer ist als Schnecken wurde meist verzichtet. Ihre Lebenszeit beträgt etwa nur 3 bis 4 Monate, dafür bekommen sie aber alle 3 bis 4 Tage einen Wasserwechsel. Einzig "Mehirugi" besaß einen Filter mit 60l/h Leistung. Hier wird Flamemoos, Fissidens fontanus und Eleocharis verwendet. Die Beleuchtung besteht hier aus einer PL 9W. Quarzsand, Drachensteine und Rosmarinzweige werden als Dekorationsmaterialen benutzt. Die Abmessungen sind 25cm x 14 cm x 18 cm - ergibt also stolze 6,3 Liter Inhalt und zählt somit zu dem "Größten":
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Diego zeigt uns Step by Step, wie er ein so kleines Scape erschafft:

Das Becken, die Steine, sowie kleinere Bruchstückchen und der Sand - dieser ist aus dem Fluss "Loire" in Frankreich.
 Das Moos wird aufgebunden.
 Das Einsetzen gestaltet sich etwas schwierig, da nicht wirklich Platz zum Arbeiten ist.
 Für die feineren Arbeitsschritte sollte man eine Pinzette benutzen. Mit einem anderen, feineren Sand wurde ein Weg erstellt.
 Schließlich noch eine Runde Putzen, Schrank darunter und das Nanoscape ist fertig.

Es kann sich also eigentlich niemand beschweren, dass er nicht noch einen kleinen Platz für so ein Nano hätte.
Zum Schluss: einen kleinen Toast auf Aquascaping!
 
Hier geht es zu dem Blog von Diego Sandoval - vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder!
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